Das Projekt „Blitzer in Kiel“ hat seine Ursprünge auf Facebook im Jahr 2007. Die damalige Seite wurde jedoch kaum gepflegt und war nie wirklich aktuell.
Das Projekt „Blitzer in Kiel“ gehört mittlerweile zu den bekanntesten Community-Projekten für aktuelle Blitzermeldungen in Kiel und Umgebung. Seit vielen Jahren helfen uns zahlreiche Nutzer dabei, Blitzer schnell an die Gemeinschaft weiterzugeben.
Das Projekt „Blitzer in Kiel“ hat seine Ursprünge auf Facebook im Jahr 2007. Die damalige Seite wurde jedoch kaum gepflegt und war nie wirklich aktuell.
Im Jahr 2009 nahm ich Kontakt zum damaligen Seitenbetreiber auf und bot meine Unterstützung an. Mit etwa 3.000 Nutzern stieg ich in das Projekt ein und versuchte, die Seite wiederzubeleben. Dazu wurden regelmäßig Meldungen aus den Medien verfolgt und auf der Facebook-Seite veröffentlicht.
Anfang 2010 ging die Seite schließlich vollständig in meinen Besitz über. Zu diesem Zeitpunkt konnten wir bereits rund 9.000 Nutzer erreichen. Die Community wuchs stetig und die Menge der Meldungen nahm immer weiter zu.
Im dritten Quartal 2012 begann ich nach Programmierern zu suchen, die Interesse daran hatten, das Projekt technisch weiterzuentwickeln. Dabei entstand unser eigenes Backend sowie eigene Apps für:
Über diese Apps konnten Nutzer erstmals selbst Blitzer melden. Dadurch verbesserten sich Geschwindigkeit und Qualität der Meldungen deutlich und die Anzahl der Follower stieg weiter.
Mit der steigenden Nutzerzahl wurde die Betreuung immer zeitaufwendiger. Da das Projekt ausschließlich in meiner Freizeit betrieben wurde, waren die Reaktionszeiten teilweise länger. Anfang 2013 rief ich deshalb zur Unterstützung auf. Schnell fanden sich fünf neue Moderatoren, die halfen, die Community weiter am Leben zu halten.
Durch das Interesse anderer Seitenbetreiber entstand die Idee, die Technik auch für weitere Regionen verfügbar zu machen. Daraufhin wurde die App entsprechend angepasst. Leider verloren viele Betreiber später die Motivation, ihre Projekte weiterzuführen. Dadurch entstanden teilweise negative Bewertungen für unsere App. Aus diesem Grund entschieden wir uns, den Fokus wieder vollständig auf Kiel und Umgebung zu legen.
Wir suchten immer nach neuen Möglichkeiten, die Menschen zu informieren. Dabei stießen wir auf WhatsBroadcast (später MessengerPeople). Dort konnten wir ein System aufbauen, bei dem sich Nutzer anmelden konnten und Meldungen direkt als einzelne WhatsApp-Nachrichten erhielten.
Im September 2016 starteten wir nach einem erfolgreichen Testmonat unseren WhatsApp-Service. Um die Kosten zu decken, wurde ein Beitrag von etwa 12 € jährlich angesetzt. Die Führung von MessengerPeople unterstützte uns dabei sehr und stellte ein entsprechendes Kontingent zur Verfügung. Leider änderte META die Richtlinien für den direkten Versand, was das Ganze sehr kompliziert machte. Ende 2019 mussten wir diesen Service daher beenden.
Immer wieder wurden wir gefragt, ob wir zusätzlich Telegram anbieten können. Nach anfänglicher Skepsis starteten wir ab 2020 mit der Verbreitung von Meldungen über Telegram. Wir hatten dort eine VIP-Gruppe und einen offenen Kanal mit knapp 5.000 Mitgliedern. Leider wurde Telegram mit der Zeit stark mit Werbung überladen, sodass auch dieser Dienst 2025 eingestellt wurde.
Im Sommer 2021 begannen wir zusätzlich, Blitzer-Meldungen über Instagram zu verbreiten. Wir hatten erstmals die Möglichkeit, die API von META zu nutzen – damit konnten wir weitere Nutzergruppen erreichen.
Da die vorherigen Entwickler leider keine Zeit und Möglichkeiten mehr hatten, unsere Apps weiter zu pflegen und zu modernisieren, machten wir uns auf die Suche nach einem neuen Entwicklerteam. Durch die Unterstützung unserer Nutzer, die uns mit kleinen Spenden halfen, konnten wir die Kosten für die Weiterentwicklung des Projekts und die Wiederbelebung der Apps abdecken.
Nach langer Suche fanden wir mit RXM Solutions ein Entwicklerteam, welches bereit war, uns zu unterstützen. Die Entwickler kannten bereits die alten Apps und starteten Anfang Februar 2022 mit der Programmierung. Weniger als zwei Wochen später war bereits der erste Test möglich. Die Veröffentlichung der neuen Version erfolgte im Mai 2022.
Ende Dezember 2024 fanden wir eine neue Möglichkeit, Blitzer-Meldungen wieder als einzelne WhatsApp-Nachrichten an unsere Nutzer zu versenden. Im Jahr 2025 konnten wir damit bereits rund 1.500 Empfänger erreichen. Durch mehrere Meldungen pro Tag wurden dabei mehrere Tausend Nachrichten versendet.
Nach knapp fünf Monaten wurde unsere langjährige WhatsApp-Nummer jedoch gesperrt. Grund hierfür waren vermutlich die hohe Anzahl an Nachrichten sowie die Nutzung von Drittanbieter-Systemen für den Versand. Daraufhin richteten wir eine neue Nummer ein und optimierten den Versandprozess (gestaffelter Versand in Blöcken). Trotz dieser Anpassungen erhielten wir erneut Hinweise bezüglich der Richtlinien und kurz darauf eine weitere Sperrung.
Heute nutzen wir einen WhatsApp-Kanal, in dem unsere Meldungen als Bilder veröffentlicht werden. Zudem haben wir eine Community aufgebaut mit rund 2.000 Nutzern (Stand Mitte 2026). Damit erreichen wir mit nur einer Nachricht die gesamte Community – ein deutlich effizienterer und zuverlässigerer Weg.
Auch die notwendige WhatsApp-API ist leider nicht kostenlos und wird durch die Unterstützung unserer Nutzer mit kleinen Spenden mitfinanziert. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken, die unser Projekt unterstützen – manchmal reicht eben auch eine kleine „Eis-Spende“, damit Blitzer in Kiel weiter bestehen kann. 😊
Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung, die wir über all die Jahre erhalten haben. Vor allem unsere aktiven Nutzer machen dieses Projekt möglich. Jede Meldung, jeder Hinweis und jede Information hilft dabei, „Blitzer in Kiel“ aktuell und lebendig zu halten. Vielen Dank an unsere gesamte Community.
Über die Jahre unterstützten wir verschiedene soziale Projekte. Dazu gehörten unter anderem:
Die gesammelten Spenden lagen jeweils zwischen 1.400 € und 6.666 €.